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Psychotherapie

Eine Psychotherapie hilft dem Patienten, Probleme zu bewältigen und wieder ein normales Leben zu führen.

Eine Psychotherapie hilft dem Patienten, Probleme zu bewältigen und wieder ein normales Leben zu führen.

Die Psychotherapie begleitet den Patienten durch den Veränderungsprozess. Dieser Prozess erfolgt durch einen Dialog zwischen Patient und Therapeut. Ziel der Psychotherapie ist es, die Ursache des Problems zu verstehen und die zur Lösung des Problems erforderlichen Fähigkeiten zu erwerben.

Nachdem die Psychodiagnose durchgeführt wurde und der Psychotherapeut ein psychologisches Profil des Patienten erstellt hat, erfolgt der Psychotherapieprozess mit einem individuellen Ansatz.

Der erste Schritt in der Psychotherapie: Psychodiagnose

Psychodiagnostik ist ein professioneller Prozess, der darauf zielt, die psychologischen und mentalen Aspekte einer Person zu beurteilen, zu verstehen und zu diagnostizieren. Es wird von Fachkräften für psychische Gesundheit wie klinischen Psychologen oder Psychiatern durchgeführt und kann eine Vielzahl von Beurteilungsmethoden und -instrumenten umfassen. Hier sind einige Schlüsselaspekte der Psychodiagnose:

  1. Klinische Beurteilung: Die Psychodiagnose umfasst eine gründliche klinische Beurteilung, die Befragungen, Beobachtungen und den Einsatz standardisierter psychologischer Tests umfassen kann.
  2. Klinische Interviews: Fachkräfte stellen spezifische Fragen, um Informationen über die persönliche, familiäre und medizinische Vorgeschichte des Patienten sowie über aktuelle Symptome und Bedenken zu sammeln.
  3. Psychologische Tests: Standardisierte Tests können durchgeführt werden, um verschiedene Aspekte wie die Persönlichkeit, die Intensität der Angst- und Depressionssymptome sowie den Grad der kognitiven Beeinträchtigung aufgrund von Missbrauch zu messen. Diese Tests helfen, klinische Beobachtungen zu objektivieren.
  4. Verhaltensbeobachtung: Experten beobachten das Verhalten des Patienten in verschiedenen Situationen, um zu verstehen, wie der Mensch mit der Umwelt interagiert und welche Abwehrstrategien er in Stresssituationen anwendet.
  5. Klinische Diagnose: Am Ende des Prozesses stellt ein Arzt eine klinische Diagnose, die Art, Ausmaß und Art der Sucht, das Vorhandensein von Begleiterkrankungen zusätzlich zur Hauptsucht, psychische Störungen, emotionale Störungen oder andere psychische Zustände umfassen kann.
  6. Therapieplan: Basierend auf den psychodiagnostischen Ergebnissen wird ein Therapieplan entwickelt. Dies kann psychotherapeutische Interventionen, Medikamente, Beratung oder andere Formen der Unterstützung umfassen.
  7. Nachsorge: Die klinische Diagnose ist kein einmaliges Ereignis. Möglicherweise sind regelmäßige Untersuchungen erforderlich, um die Entwicklung des Patienten zu überwachen und den Therapieplan bei Bedarf anzupassen.

Psychotherapie ist ein grundlegender Schritt zur vollständigen Genesung von Suchtkranken.

Psychotherapie wird zur Behandlung von Süchten wie Substanzkonsum, Glücksspiel, aber auch Bildschirmsucht eingesetzt.

Der psychotherapeutische Prozess mit Patienten zielt darauf ab, die Einstellungen und Gewohnheiten zu ändern, die zur Sucht geführt haben. Darüber hinaus neigt es dazu, die Mechanismen der Sucht zu zerstören. Die Patienten lernen, ihre Gedanken, Gefühle und letztlich auch ihr Handeln zu verstehen, aber auch zu akzeptieren und zu steuern.

Das Ziel der Psychotherapie mit Patienten ist die Behandlung der psychischen Abhängigkeit, die die Hauptursache für die Rückkehr von Suchtkranken darstellt.

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Kurze und intensive psychodynamische Psychotherapie

Die psychoanalytische (psychodynamische) Psychotherapie, die kurzfristig und intensiv ist, stellt einen therapeutischen Ansatz im weiteren Rahmen der Psychoanalyse dar, einer psychologischen Perspektive, die den Einfluss unbewusster Prozesse auf Verhalten und Emotionen untersucht. 

Es ist bekannt, dass Süchte als eine Form der Selbstmedikation dienen können, um emotionale Störungen hervorzuheben, die für den Patienten möglicherweise unüberwindbar erscheinen, oder um schwierige Erfahrungen spezifischer oder länger anhaltender traumatischer Natur zu vertuschen. Hier sind einige Hauptmerkmale der psychoanalytischen Kurz- und Intensivpsychotherapie:

Transaktionsanalyse (TA)

Die Transaktionsanalyse (TA) ist ein Ansatz der Psychologie, der in den 1950er Jahren vom kanadischen Psychiater Eric Berne entwickelt wurde. Es repräsentiert ein Verständnis der Persönlichkeit und zwischenmenschlicher Beziehungen durch das Konzept von „Transaktionen“ oder sozialem Austausch. Das Hauptziel der Transaktionsanalyse besteht darin, Bewusstsein, Verantwortung und positive Veränderungen in Beziehungen und individuellem Verhalten zu fördern. Es bietet einen einfachen und zugänglichen Rahmen zum Verständnis der menschlichen Dynamik. 

AT untersucht grundlegende Einstellungen, die Menschen gegenüber dem Leben annehmen, wie zum Beispiel „Mir geht es gut, dir geht es gut“ oder „Mir geht es gut, dir geht es nicht.“ Ein weiteres Beispiel: Lebensskripte sind unbewusste Skripte, die Menschen in der Kindheit entwickeln und die ihr Verhalten im Laufe ihres Lebens beeinflussen. TA ist bestrebt, diese Skripte bewusst zu machen, um positive Veränderungen zu ermöglichen.

Therapien psychokorporaler Natur

Psychokorporale Therapie ist ein Ansatz der Psychotherapie, der die enge Interaktion zwischen Körper und Geist anerkennt. Es wird untersucht, wie Emotionen, Gedanken und gelebte Erfahrungen im Körper verkörpert werden und wie die Arbeit mit dem Körper das geistige und emotionale Wohlbefinden beeinflussen kann. Es kann zur Behandlung einer Vielzahl von Problemen eingesetzt werden, darunter Stress, Angstzustände, Depressionen, Traumata, Essstörungen und andere emotionale Schwierigkeiten. Es verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und gibt Benutzern die Möglichkeit, sowohl die psychologischen als auch die physischen Aspekte ihrer Erfahrung zu erkunden und zu transformieren.

Durchsetzungsfähige Behandlung

Bei durchsetzungsfähigen Behandlungen handelt es sich um Interventionen oder Ansätze, die das Durchsetzungsvermögen betonen, also die Fähigkeit, sich selbst gegenüber klar, direkt und respektvoll auszudrücken und gleichzeitig andere zu respektieren. Im Bereich der Sucht können durchsetzungsfähige Ansätze integriert werden, um Einzelpersonen dabei zu helfen, Grenzen gegenüber ihrer Umgebung zu setzen, sozialen Druck zu bewältigen und den Widerstand gegen Versuchungen zu stärken. Diese Behandlungen zielen oft darauf ab, das Selbstvertrauen zu stärken, die Fähigkeit zu autonomen Entscheidungen zu stärken und gesunde zwischenmenschliche Beziehungen zu fördern.

Kognitive Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie ermöglicht es dem Patienten, durch eine strukturierte Vorgehensweise emotionale Probleme selbstständig zu lösen und Blockaden zu überwinden.
Der TCC-Therapeut nutzt verschiedene Verfahren und Techniken der kognitiven, emotionalen und Verhaltenstherapie. Der Prozess der Psychotherapie selbst besteht aus Phasen, die sich im Verlauf des Therapieprozesses ändern.

In der Anfangsphase werden wir Techniken der kognitiven Therapie anwenden. In der zweiten Phase werden wir eine Kombination aus kognitiven und emotionalen Therapietechniken anwenden. In der dritten Phase werden wir Verhaltensverfahren hinzufügen.

Systemische Familientherapie

Die systemische Familientherapie konzentriert sich auf ein einzigartiges soziales System, das über eine eigene Struktur und eigene Kommunikationswege verfügt.

Die Modelle werden durch verschiedene Faktoren bestimmt, die wichtigsten sind: elterliche Überzeugungen und Werte, Persönlichkeiten aller Familienmitglieder, aber auch der Einfluss erweiterter Familienmitglieder (Großeltern, Eltern). Jede Familie ist interaktiv, entwickelt sich auf einzigartige Weise und jede Veränderung bei einem Familienmitglied wirkt sich auf die gesamte Familienstruktur sowie auf jedes einzelne Mitglied aus.

Medizinunterstützte Psychotherapie

Hierbei handelt es sich um ein psychologisches Verfahren mit einem anderen Ansatz zur Suchtbehandlung. Es integriert innovative medizinische Behandlung mit Ernährungsunterstützung und Pharmakotherapie.

Es wird in einer Krankenhausumgebung durchgeführt. Es handelt sich um eine Kombination von Psychotherapie mit intravenöser Infusion von „Transmediatoren“, die das Potenzial der Psychotherapie erhöht.

Oft reicht eine medikamentöse Behandlung allein nicht aus, um eine Sucht zu behandeln. Gleiches gilt für Psychotherapie und Rehabilitation nach der Behandlung.

Bei diesem Verfahren handelt es sich um ein integriertes Behandlungsprogramm mit medizinischer Grundlage. Ihr Ziel ist es, schädliche biochemische Prozesse im Gehirn zu korrigieren, die aufgrund der negativen Auswirkungen psychoaktiver Substanzen auftreten.

In der Folgezeit erfolgt die Anwendung von Therapie und verordneten Nahrungsergänzungsmitteln unter gleichzeitiger professioneller Anleitung.

Das Programm soll beispielsweise dabei helfen, Heißhungerattacken zu lindern, eine ausgewogene Ernährung herzustellen, die geistige Klarheit zu verbessern und Ratschläge zu geben.